DMG Aktiengesellschaft: Einladung zur Hauptversammlung

von Legite

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DMG Aktiengesellschaft
Flörsheim am Main
Gesellschaftsbekanntmachungen Einladung zur Hauptversammlung 29.05.2020

DMG Aktiengesellschaft

Flörsheim am Main

Einladung zur Hauptversammlung

Die Aktionäre unserer Aktiengesellschaft werden hiermit zu der

am 1. Juli 2020 um 11:00 Uhr
im Dorint Pallas Wiesbaden
Auguste-Viktoria-Straße 15, 65185 Wiesbaden

stattfindenden

ordentlichen Hauptversammlung mit folgender Tagesordnung

eingeladen.

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2019

Der Vorstand erstattet Bericht.

2.

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat erstattet Bericht.

3.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2019

Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor:

a)

Aus dem Bilanzgewinn von € 315.049,65 eine Dividende von € 0,30 je Aktie (3 % Dividende im Nennbetrag von € 10,00, damit insgesamt € 46.500,00 auf das dividendenberechtigte Grundkapital von € 1.550.000,00) an die Aktionäre auszuschütten.

b)

Einen Betrag in Höhe von € 50.600,00 in die satzungsgemäße Rücklage einzustellen.

c)

Die Summe des verbleibenden Betrages in Höhe von € 217.949,65 auf neue Rechnung vorzutragen.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

Der Aufsichtsrat und der Vorstand schlagen vor, dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

5.

Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

Der Vorstand und der Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates Entlastung zu erteilen.

6.

Wahl des Abschlussprüfers für das Jahr 2020

Der Aufsichtsrat schlägt vor, Klug & Engelhard GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Kapellenstraße 47, 65830 Kriftel, zum Abschlussprüfer für das Jahr 2020 zu wählen.

7.

Wahlen zum DMG-Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich nach den Vorschriften der §§ 95 S. 2 und 96 Abs. 1 AktG in Verbindung mit § 7 Abs. 1 der Satzung aus sechs Vertretern und bis zu zwei Ersatzmitgliedern der Anteilseigner zusammen. Die Amtszeit des Aufsichtsrates endet nach § 7 Abs. 2 der Satzung turnusgemäß mit Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019 Beschluss fasst. Der Aufsichtsrat schlägt vor,

1.

Thomas Antes, Geschäftsführer der Eduard Sander GmbH, wohnhaft in Trippstadt

2.

Thorsten Dörr, geschäftsführender Gesellschafter der Arnholdt & Sohn GmbH, wohnhaft in Stuttgart

3.

Eugen Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter der Sped. Hirsch GmbH, wohnhaft in Ellwangen

4.

Richard Höfer, Diplom Ingenieur, wohnhaft in Perchtoldsdorf

5.

René Starke, geschäftsführender Gesellschafter der R. Starke GmbH, wohnhaft in Tautenhain

6.

Markus Sonnen, Geschäftsführer der August Beckmann GmbH, wohnhaft in Rheine

für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 beschließt, in den Aufsichtsrat zu wählen.

Für den Fall, dass eines der Aufsichtsratsmitglieder vorzeitig aus dem Amt ausscheidet, werden bis zu 2 Personen als Ersatzmitglieder in der Hauptversammlung gewählt. Hierzu schlägt der Aufsichtsrat folgende Person vor:

Claudia Rinke, Geschäftsführerin der Schloms – Franz Schloms Nachf. Möbelspedition GmbH, wohnhaft in Hannover.

Die Hauptversammlung ist an die Wahlvorschläge nicht gebunden.

8.

Satzungsänderung

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Satzung der DMG Aktiengesellschaft gemäß den Anlagen zu ändern. Die vorgeschlagenen Änderungen ergeben sich aus den Anlagen zu dieser Einladung und werden im Rahmen der Hauptversammlung im Einzelnen erörtert.

Allgemeine Hinweise

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019, der Lagebericht des Vorstandes sowie der Bericht des Aufsichtsrates liegen in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsichtnahme der Aktionäre aus.

Teilnahmeberechtigung

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind nach § 17 Abs. 6 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen sind und sich nicht später als am siebten Tage vor der Hauptversammlung bei der DMG AG, Schieferstein 11a, 65439 Flörsheim, angemeldet haben. In der Zeit zwischen dem 24. Juni 2020 und dem Tag nach der Hauptversammlung, dem 2. Juli 2020, können Umschreibungen im Aktienbuch nicht vorgenommen werden.

Anfragen und Anträge der Aktionäre zu Punkten der Tagesordnung

Schriftverkehr im Zusammenhang mit der Tagesordnung, insbesondere Gegenanträge im Sinne von § 126 Abs. 1 AktG zu einem Vorschlag der Verwaltung, zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt und Wahlvorschläge im Sinne von § 127 AktG, sind schriftlich, per Telefax oder E-Mail ausschließlich zu richten an:

DMG Aktiengesellschaft
Schieferstein 11a
65439 Flörsheim
Fax: +49 6145 5442-205
E-Mail: eckhard.weber@dmg-ag.com

Unter dieser Adresse fristgerecht eingegangene Gegenanträge werden mit eventuellen Stellungnahmen der Verwaltung allen Aktionären satzungsgemäß und in der gesetzmäßigen Form zugänglich gemacht.

 

Flörsheim, im Mai 2020

Der Vorstand
DMG Aktiengesellschaft, Schieferstein 11a, 65439 Flörsheim

 

Anlage 1:

Satzung der
DMG Aktiengesellschaft

I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

§ 1 Firma, Sitz und Geschäftsjahr

(1)

Die Gesellschaft führt die Firma DMG Aktiengesellschaft.

(2)

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Flörsheim.

(3)

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gegenstand des Unternehmens

(1)

Gegenstand des Unternehmens ist

a)

der Handel mit Verpackungsmaterialien, Transporthilfen, Arbeitsbekleidung, verlegerischen Produkten und sonstigen Bedarfsgütern des Möbeltransportgewerbes;

b)

die Entwicklung, Pflege und Vermittlung von Versicherungen, das Prämieninkasso und der Betrieb eines Schadensdienstes;

c)

die Unternehmensberatung;

d)

die Durchführung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen;

e)

die Organisation und Durchführung von Kongressen;

f)

die Vermietung und Leasing von Mobilien.

Die Gesellschaft betreibt keinen Laderaumausgleich.

(2)

Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die den Gegenstand des Unternehmens zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft kann sich zu diesem Zweck auch an anderen Unternehmen beteiligen, sie erwerben, die Geschäftsführung für diese übernehmen, Zweigniederlassungen errichten und mit anderen Unternehmen Unternehmensverträge schließen.

§ 3 Bekanntmachungen

Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im elektronischen Bundesanzeiger.

II. GRUNDKAPITAL UND AKTIEN

§ 4 Grundkapital

(1)

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt Euro 1.566.050 (in Worten: Euro Einemillionfünfhundertsechsundsechzigtausendundfünfzig).

(2)

Das Grundkapital ist eingeteilt in 156.605 Stück Stammaktien im Nennbetrag zu je Euro 10,-.

(3)

Die Stammaktien lauten auf den Namen. Sie sind mit genauer Bezeichnung des Aktionärs nach Namen/Firmennamen, Wohnort/Sitz, Beruf/Handelsregisternummer in das bei der Gesellschaft zu führende Aktienbuch einzutragen.

a)

Namensaktien sind nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates der Gesellschaft übertragbar, der nach Anhörung des Vorstandes entscheidet.

b)

Die Übertragung der Namensaktie ist erst dann wirksam, wenn der Aufsichtsrat zugestimmt hat, der bisherige Namensaktionär im Aktienbuch ausgetragen und der neue Namensaktionär im Aktienbuch eingetragen worden ist.

c)

Übertragungen von Namensaktien unter im Aktienbuch eingetragenen Aktionären bedürfen nicht der Zustimmung des Aufsichtsrates. Im Übrigen bleibt es bei lit. b).

(4)

Bei Kapitalerhöhungen kann der Beginn der Gewinnbeteiligung der neuen Aktien abweichend von § 60 Abs. 2 Satz 3 AktG bestimmt werden.

(5)

Form und Inhalt der Aktienurkunden sowie der Gewinnanteils- und Erneuerungsscheine setzt der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates fest.

(6)

Die Gesellschaft kann Einzelaktien einer Gattung in Aktienurkunden zusammenfassen, die eine Mehrzahl von Aktien verbriefen (Sammelaktien). Ein Anspruch auf Einzelverbriefung besteht nicht. Die Kosten einer Einzelverbriefung trägt der Inhaber der betreffenden Aktien.

(7)

Das Grundkapital kann bis zum 17.12.2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stammaktien einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 257.140 erhöht werden. Die Kapitalerhöhungen können gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur in folgenden Fällen zulässig:

für Spitzenbeträge

für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen zum Zweck eines Unternehmenszusammenschlusses oder zum Erwerb einer Beteiligung oder eines Betriebsvermögens.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung dem Umfang der Ausnutzung der Ermächtigung entsprechend zu ändern.

III. VORSTAND

§ 5 Vorstand

(1)

Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus einer oder mehreren Personen. Der Aufsichtsrat kann stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen.

(2)

Der Aufsichtsrat bestellt die Vorstandsmitglieder und bestimmt ihre Anzahl. Werden mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so ernennt er einen Vorsitzenden des Vorstandes sowie einen stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes.

(3)

Der Aufsichtsrat kann eine Geschäftsordnung für den Vorstand erlassen.

(4)

Der Aufsichtsrat kann den Abschluss, die Abänderung und die Kündigung der mit den Vorstandsmitgliedern abzuschließenden Anstellungsverträge einem, mit wenigstens 3 Mitgliedern besetzten, Personalausschuss übertragen.

§ 6 Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft

(1)

Die Mitglieder des Vorstandes haben die Geschäfte der Gesellschaft nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung und einer Geschäftsordnung für den Vorstand zu führen.

(2)

Die Gesellschaft wird durch je zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen gesetzlich vertreten. Ist nur ein Vorstandsmitglied und nicht zugleich ein Prokurist bestellt, so vertritt dieses Vorstandsmitglied die Gesellschaft alleine. Der Aufsichtsrat kann Vorstandsmitgliedern Alleinvertretungsbefugnis erteilen und/oder sie von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien.

(3)

Der Aufsichtsrat kann in der Geschäftsordnung für den Vorstand oder durch Beschluss anordnen, dass bestimmte Arten von Geschäften seiner Zustimmung bedürfen.

(4)

Beschlüsse des Vorstandes werden, soweit gesetzlich zulässig, mit einfacher Mehrheit seiner Mitglieder gefasst.

IV. AUFSICHTSRAT

§ 7 Zusammensetzung, Amtsdauer, Amtsniederlegung

(1)

Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens sechs Mitgliedern, die von der Hauptversammlung gewählt werden.

(2)

Die Aufsichtsratsmitglieder werden für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über ihre Entlastung für das dritte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem die Wahl erfolgt, nicht mitgerechnet. Die Hauptversammlung kann bei der Wahl eine andere Amtszeit bestimmen.

(3)

Jedes Aufsichtsratsmitglied kann sein Amt unter Einhaltung einer Frist von zwei Monaten auch ohne wichtigen Grund durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und dem Vorstand jederzeit niederlegen.

(4)

Für Aufsichtsratsmitglieder kann die Hauptversammlung zwei Ersatzmitglieder mit einer zu bestimmenden Reihenfolge bestellen, die in dieser Reihenfolge nachrücken, wenn ein Aufsichtsratsmitglied ausscheidet. Tritt ein Ersatzmitglied an die Stelle des Ausgeschiedenen, so erlischt sein Amt, falls in der nächsten oder übernächsten Hauptversammlung nach Eintritt des Ersatzfalles eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen stattfindet, mit Beendigung dieser Hauptversammlung, anderenfalls mit Ablauf der restlichen Amtszeit des Ausgeschiedenen. Soll die Nachwahl für ein vorzeitig ausgeschiedenes Mitglied des Aufsichtsrates das Ausscheiden eines nachgerückten Ersatzmitgliedes bewirken, bedarf der Beschluss über die Nachwahl einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.

§ 8 Vorsitzender und Stellvertreter

(1)

Der Aufsichtsrat wählt im Anschluss an die Hauptversammlung, in der die Aufsichtsratsmitglieder gewählt worden sind, in einer ohne besondere Einberufung stattfindenden Sitzung einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter für die in § 7 bestimmte Amtszeit.

(2)

Scheidet der Vorsitzende oder der Stellvertreter vor Ablauf der Amtszeit aus seinem Amt aus, findet eine Neuwahl für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen statt.

§ 9 Sitzungen

(1)

Die Sitzungen des Aufsichtsrates werden durch den Vorsitzenden oder auf dessen Veranlassung durch den Vorstand mit einer Frist von 21 Tagen schriftlich einberufen. Bei der Berechnung der Frist werden der Tag der Absendung der Einladung und der Tag der Sitzung nicht mitgerechnet. In dringenden Fällen kann der Vorsitzende die Frist abkürzen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates bestimmt den Sitzungsort.

(2)

Mit der Einberufung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Ist ein Tagesordnungspunkt nicht ordnungsgemäß angekündigt worden, darf hierüber nur beschlossen werden, wenn kein Aufsichtsratsmitglied widerspricht.

(3)

Der Aufsichtsrat wird nach Bedarf einberufen. Er muss mindestens einmal im Kalenderhalbjahr einberufen werden.

§ 10 Beschlussfassung

(1)

Beschlüsse des Aufsichtsrates werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Außerhalb von Sitzungen können auch schriftliche, fernschriftliche, telegrafische oder telekopierte Beschlussfassungen erfolgen, wenn kein Mitglied diesem Verfahren innerhalb einer vom Vorsitzenden bestimmten Frist widerspricht. Solche Beschlüsse werden vom Vorsitzenden schriftlich festgestellt und allen Mitgliedern zugeleitet. Für Abstimmungen außerhalb von Sitzungen gelten die nachfolgenden Bestimmungen entsprechend.

(2)

Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn an der Beschlussfassung mehr als die Hälfte seiner Mitglieder teilnimmt. Ein Mitglied nimmt auch dann an der Beschlussfassung teil, wenn es sich der Stimme enthält.

(3)

Abwesende Aufsichtsratsmitglieder können an Abstimmungen des Aufsichtsrates dadurch teilnehmen, dass sie durch andere Aufsichtsratsmitglieder oder durch schriftlich ermächtigte Dritte schriftliche Stimmabgaben überreichen lassen.

(4)

Beschlüsse des Aufsichtsrates werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Dabei gilt Stimmenthaltung nicht als Stimmabgabe. Bei Wahlen genügt die verhältnismäßige Mehrheit. Ergibt eine Abstimmung Stimmengleichheit, so hat bei einer erneuten Abstimmung über denselben Gegenstand im Falle erneuter Stimmengleichheit der Vorsitzende zwei Stimmen, das gilt auch bei Wahlen. Nimmt der Vorsitzende des Aufsichtsrates an der Abstimmung nicht teil, so gibt bei Stimmengleichheit die Stimme seines Stellvertreters den Ausschlag.

(5)

Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Aufsichtsrates sind Niederschriften anzufertigen, die vom Vorsitzenden zu unterzeichnen sind. Die Niederschrift ist allen Mitgliedern zuzuleiten.

(6)

Der Aufsichtsratsvorsitzende ist ermächtigt, im Namen des Aufsichtsrates die zur Durchführung der Beschlüsse des Aufsichtsrates erforderlichen Willenserklärungen abzugeben.

§ 11 Geschäftsordnung

Der Aufsichtsrat kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 12 Ausschüsse

(1)

Der Aufsichtsrat kann im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften aus seiner Mitte Ausschüsse bilden und ihnen in seiner Geschäftsordnung oder durch gesonderten Beschluss Aufgaben und Beschlusskompetenzen übertragen.

(2)

Für Aufsichtsratsausschüsse gelten die Bestimmungen der §§ 9 Abs. 1 und Abs. 2, 10 Abs. 1 und Abs. 3 bis Abs. 6 sowie 11 sinngemäß; die Geschäftsordnung des Aufsichtsrates kann im Rahmen des Gesetzes Abweichendes bestimmen.

(3)

Beim Abschluss von Rechtsgeschäften mit dem Vorstand oder einzelnen Mitgliedern des Vorstandes wird der Aufsichtsrat von seinem Vorsitzenden vertreten.

§ 13 Vergütung

(1)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine Vergütung in Höhe von Euro 2.000,–, zahlbar nach Ablauf des Geschäftsjahres. Außerdem erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates nach dem Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung einen Betrag von Euro 500,– je 1 % Gewinnanteil, der über 6 % des Nennbetrages hinaus für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Der Vorsitzende erhält den doppelten, der Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag. Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nicht während eines vollen Geschäftsjahres angehört haben, erhalten die Vergütung entsprechend der Dauer ihrer Aufsichtsratszugehörigkeit.

(2)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten ferner Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der etwa auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer.

(3)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten außerdem ein Sitzungsgeld von Euro 500,– je durchgeführter Sitzung.

§ 14 Satzungsänderungen

Der Aufsichtsrat ist befugt, Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, zu beschließen.

V. HAUPTVERSAMMLUNG

§ 15 Ort und Einberufung

(1)

Die ordentliche Hauptversammlung, die über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates, die Gewinnverwendung, die Wahl des Abschlussprüfers, die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern und in den vom Gesetz vorgeschriebenen Fällen über die Feststellung des Jahresabschlusses beschließt, wird innerhalb der ersten acht Monate eines jeden Geschäftsjahres abgehalten.

(2)

Die Hauptversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Das auf Gesetz beruhende Recht anderer Personen, die Hauptversammlung einzuberufen, bleibt unberührt. Die Hauptversammlung findet am Sitz der Gesellschaft oder in Frankfurt/Main oder in Wiesbaden statt. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrates bestimmen, dass die nächste anstehende Hauptversammlung an dem Ort und zu der Zeit stattfindet, zu dem die Jahrestagung des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistk (AMÖ) e. V. stattfindet.

(3)

Die Hauptversammlung wird mindestens 30 Tage vor dem Tag, bis zu dessen Ablauf sich die Aktionäre vor der Versammlung anzumelden haben (§ 17 VI), einberufen. Die Einberufung der Hauptversammlung erfolgt durch Bekanntgabe im elektronischen Bundesanzeiger mit den gesetzlich erforderlichen Angaben.

(4)

Nach Eingang des Berichts des Aufsichtsrates hat der Vorstand unverzüglich die ordentliche Hauptversammlung einzuberufen.

§ 16 Vorsitz in der Hauptversammlung

(1)

Den Vorsitz in der Hauptversammlung führt der Vorsitzende des Aufsichtsrates oder ein anderes durch den Aufsichtsrat zu bestimmendes Aufsichtsratsmitglied.

(2)

Der Vorsitzende leitet die Versammlung. Er bestimmt die Reihenfolge, in der die Gegenstände der Tagesordnung behandelt werden, sowie die Form und Reihenfolge der Abstimmung.

§ 17 Beschlussfassung

(1)

Je Euro 10,– Nennbetrag der Stammaktien gewähren in der Hauptversammlung eine Stimme.

(2)

Das Stimmrecht kann durch Bevollmächtigte ausgeübt werden. Für die Vollmacht ist die schriftliche Form erforderlich und ausreichend.

(3)

Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen stimmberechtigten Grundkapitals gefasst, soweit nicht nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften eine größere Mehrheit erforderlich ist.

(4)

Bei Stimmengleichheit gilt, ausgenommen bei Wahlen, ein Antrag als abgelehnt.

(5)

Sofern bei Einzelwahlen im ersten Wahlgang die einfache Stimmenmehrheit nicht erreicht wird, findet eine Stichwahl unter den Personen statt, die die beiden höchsten Stimmenzahlen erhalten haben. Bei der Stichwahl entscheidet die höhere Stimmenzahl, bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das Los.

(6)

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung sind nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die im Aktienbuch der Gesellschaft eingetragen sind und sich nicht später als am siebten Tage vor der Versammlung bei der Gesellschaft angemeldet haben.

VI. JAHRESABSCHLUSS, RÜCKLAGEN UND VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS

§ 18 Jahresabschluss

(1)

Der Vorstand hat in den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres den Jahresabschluss für das vergangene Geschäftsjahr aufzustellen und dem Abschlussprüfer vorzulegen. Nach Eingang des Prüfungsberichtes sind der Jahresabschluss, der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers und der Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns unverzüglich dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorzulegen.

(2)

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns zu prüfen und über das Ergebnis seiner Prüfung schriftlich an die Hauptversammlung zu berichten. Er hat seinen Bericht innerhalb eines Monats, nachdem ihm die Vorlagen zugegangen sind, dem Vorstand zuzuleiten; § 171 Abs. 3 Satz 2 AktG bleibt unberührt.

(3)

Die Hauptversammlung beschließt über die Verwendung des sich aus dem festgestellten Jahresabschluss ergebenden Bilanzgewinns. Sie kann weitere Teile des Bilanzgewinnes der Gewinnrücklage zuführen, sie kann diese Gewinne auch auf neue Rechnung vortragen oder unter die Aktionäre verteilen.

§ 19 Rücklagen

(1)

Stellt die Hauptversammlung den Jahresabschluss fest, so sind über die Zuführung in gesetzliche Rücklagen bis zu 10 % des Jahresüberschusses in andere Gewinnrücklagen einzustellen, bis diese Rücklagen den Betrag des Grundkapitals erreichen.

(2)

Bei der Errechnung des gemäß Abs. 1 in andere Gewinnrücklagen einzustellenden Teils des Jahresüberschusses sind vorweg Zuweisungen zur gesetzlichen Rücklage und Verlustvorträge abzuziehen.

§ 20 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die Satzung ist in diesem Falle vielmehr so auszulegen, wie dies dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am ehesten entspricht.

§ 21 Kosten

Die Kosten dieser Urkunde und ihres Vollzuges trägt die Gesellschaft bis zur Höhe von Euro 10.000,–. Weitergehende Kosten tragen die Gesellschafter.

Stand: August 2014

Anlage 2 zur Satzungsänderung der DMG Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Satzung der DMG Aktiengesellschaft zu ändern.

Die Vorschläge im Einzelnen:

1.

§ 2 wird wie folgt geändert:

a.

Nummer 1 wird wie folgt geändert:

aa.

Die Angabe „.“ in Punkt a) wird durch „;“ ersetzt.

ab.

Die Angabe „,“ in Punkt b) wird durch „;“ ersetzt.

ac.

In Punkt b) wird der Satzteil „das Prämieninkasso und der Betrieb eines Schadensdienstes;“ gestrichen.

ad.

Die Angabe „.“ in Punkt f) wird durch „;“ ersetzt.

ae.

Punkt g) „Stellung von Datenschutzbeauftragten;“ wird eingefügt.

af.

Punkt h) „sicherheitstechnische Betreuung;“ wird eingefügt.

ag.

Punkt i) „Führung von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen;“ wird eingefügt.

ah.

Punkt j) „Betrieb von verkaufsfördernden Internetplattformen.“ wird eingefügt.

ai.

Satz 2 „Die Gesellschaft betreibt keinen Laderaumausgleich.“ wird komplett gestrichen.

2.

§ 4 wird wie folgt geändert:

a.

Nummer 7 „Das Grundkapital kann bis zum 17.12.2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stammaktien einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 257.140 erhöht werden. Die Kapitalerhöhungen können gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen erfolgen. Der Vorstand ist ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist jedoch nur in folgenden Fällen zulässig:

für Spitzenbeträge;

für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlagen zum Zweck eines Unternehmenszusammenschlusses oder zum Erwerb einer Beteiligung oder eines- Betriebsvermögens.

Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, die Fassung der Satzung dem Umfang der Ausnutzung der Ermächtigung entsprechend zu ändern.“ wird komplett gestrichen.

3.

§ 10 wird wie folgt geändert:

a.

In Nummer 1 Satz 2 wird „Außerhalb von Sitzungen können auch schriftliche, fernschriftliche, telegrafische oder telekopierte Beschlussfassungen“ durch „Beschlussfassungen können auch im Umlaufverfahren außerhalb von Sitzungen“ ersetzt.

b.

In Nummer 1 Satz 3 wird „schriftlich“ durch „mindestens in Textform“ ersetzt.

4.

§ 13 wird wie folgt geändert:

a.

In Nummer 1 Satz 1 wird die Angabe „2.000,-“ durch die Angabe „3.000,-“ ersetzt.

b.

In Nummer 3 wird die Angabe „500,-“ durch die Angabe „750,-“ ersetzt.

5.

§ 15 wird wie folgt geändert:

a.

In Nummer 2 Satz 2 wir der Satzteil „findet am Sitz der Gesellschaft oder in Frankfurt/Main oder in Wiesbaden statt. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrates bestimmen, dass die nächste anstehende Hauptversammlung an dem Ort und zu der Zeit stattfindet, zu dem die Jahrestagung des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistk (AMÖ) e. V. stattfindet.“ durch „findet in der Bundesrepublik Deutschland statt.“ ersetzt.

6.

§ 19 wird wie folgt geändert:

a.

In Nummer 1 wird der Satzteil „Stellt die Hauptversammlung den Jahresabschluss fest, so“ durch „Nach Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat,“ ersetzt.

b.

In Nummer 1 wird die Angabe „10%“ durch die Angabe „20%“ ersetzt.

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